Gründung     1882 - 1899     1900 - 1945     1946 - 1976     1977 - heute  
13.08.20 
 
GermanDiese Seite ausdrucken
 

Im Jahre 1900 wurde ein Spritzenhaus mit vier Boxen und einem Schlauchturm gebaut. Der Polizeidiener, die Gemeindeschwester, der Nachtwächter sowie der Zeugwart der Freiwilligen Feuerwehr waren ebenfalls hier untergebracht.

Die Akten der Frankfurter Branddirektion vermerken, daß das Hausener Gerätehaus des weiteren zur Aufbewahrung eines Leichenwagens, von Holz- und Meßlatten für die Hausener Badeanstalt sowie der Akten der Hausener Polizei diente.

Leider sind durch Kriegseinwirkungen zahlreiche Unterlagen der Hausener Wehr verlorengegangen, so daß eine genaue Berichterstattung bis 1945 nicht mehr möglich ist. Zu erwähnen ist allerdings der wohl größte Brand der Hausener Geschichte am 17.6.1923, an dem die LIGA-Gummiwerke, die sich an der Hausener Brücke befanden, vollständig in Schutt und Asche gelegt wurden.

Auch die Machtergreifung Hitlers verschonte die Freiwilligen Feuerwehren nicht. Am 15.12.1933 wurden sie per Gesetz als Feuerschutzpolizei direkt der Ortspolizeiverwaltung unterstellt. Während des 2. Weltkrieges wurden die nicht zur Wehrmacht einberufenen Mitglieder als Angehörige des Luftschutzes kaserniert und sehr oft bei Luftangriffen auf Frankfurt eingesetzt.

Im März 1944 wurde auch das Hausener Gerätehaus zerbombt. Die Feuerwehr zog daher 1945 - ohne Fahrzeug und Gerät - in die Roßbachstraße 1, wo sie zur Miete untergebracht war.

  zurück      weiter  
0 views
 E-Mail
 (0 69) 7 89 42 43
 (0 69) 7 89 42 43
Wetterwarnungen
Pegelstände Main
Waldbrandgefahr
Copyright © 1999 - 2020 by Freiwillige Feuerwehr Frankfurt am Main - Hausen e.V.
  |  Informationen  |  Webteam  |  Impressum  |   RSS-Feed  |